Möllhovenschule

 Evaluation der „Maßnahmen zur Gewaltprävention an der Möllhovenschule“

Maßnahmen im Vorfeld und dirkete Interventionen zur Gewaltprävention gehören an unserer Schule zum pädagogischen Alltag. Um zu überprüfen, welche der Standartelemente wirkungsvoll greifen, führten wir im Frühjahr 2016 eine Umfrage bei allen Schülerinnen und Schüern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern durch.

Die hier vorgestellten Beschlüsse erfolgten nach der Sichtung der Umfrageergebnisse und deren Diskussion im Rahmen der Lehrerkonferenz vom 23. Juni 2016. Die Fragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Mitarbeitern sowie die graphische Darstellung befinden sich unter dem Punkt „Unsere Schule – Gewaltprävention - Umfrageergebnisse auf dieser Homepage.

 

Befindlichkeit

Aufgrund der hohen Anzahl der Schülerinnen und Schüler die angegeben haben, sich nicht wohl bzw. nicht sicher zu fühlen (bei gleichzeitiger Zustimmung zu den Aussagen „Ich fühle mich angenommen“ bzw. „ich weiß, an wen ich mich wenden kann“) soll in einer weiteren Befragung geklärt werden, in welchen Bereichen die Schülerinnen und Schüler sich unsicher fühlen und warum sie so empfinden.

 

Trainingsraum

Der Trainingsraum wird als wichtiges Instrument angesehen. Im Hinblick auf die teilweise negative Einschätzung wird ein Zusammenhang mit der nicht konsequenten Besetzung vermutet. Das Konzept des Trainingsraumes in Anlehnung an das Bielefelder Modell soll weitergeführt werden. Dabei ist auf eine kontinuierliche Besetzung zu achten.

 

Streitschlichtung

Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass die Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler eher wenig genutzt wird. Mit Blick auf die hohen personellen Ressourcen in der Ausbildung und auf die aktuell sehr geringe Zahl an Schülerinnen und Schüler, die für eine Ausbildung in Frage kämen, soll die Ausbildung von Streitschlichterinnen für das Schuljahr 2016/2017 zunächst ausgesetzt werden. Die aktuell ausgebildeten Streitschlichterinnen werden im nächsten Schuljahr eingesetzt. Die bisher geübte Praxis des zweimaligen Dienstes an festen Tagen wird in ein Bereitschaftskonzept geändert. Eine Vorstellung der aktuell ausgebildeten Streit-schlichterinnen erfolgt zu Beginn des Schuljahres vor allen Klassen.

 

Soziales Lernen

Das Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ wird beibehalten.

 

Partnerklasse

Das Konzept der Partnerklassen wird weitergeführt, auch wenn die Ergebnisse der Abfrage nahe legen, dass es nicht durchgängig genutzt wird. Da hier aber kein zusätzlicher Aufwand in Form von Lehrerstunden oder besonderer Organisation erforderlich ist, soll hier das bisherige Modell beibehalten werden.

 

Schulregeln und Konsequenzen

Die Schulregeln und Konsequenzen werden unverändert beibehalten.

 

Schulsozialarbeit

Mit Blick auf die Schulsozialarbeit werden die folgenden Punkte umgesetzt:

  • Abfrage bei den Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen einer E-Beratung regelmäßig zu Frau Strauß gehen, inwieweit sie die Gespräche als hilfreich empfinden.
  • Klären der Bedingungen für Schulsozialarbeit für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

(Was kann Schulsozialarbeit anbieten, wo kann Schulsozialarbeit hilfreich sein…/Abbau der negativen Besetzung des Themas für die Beteiligten). Gleichzeitig sollen Erläuterungen hierzu auch auf der Homepage veröffentlicht werden.

 

Pausenangebot

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Bewertungen in den Stufen soll eine Abfrage erfolgen, was für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ein geeignetes Pausenangebot wäre. Dies soll vorab auf einer der ersten SV Sitzung und in der Oberstufe thematisiert werden. Die Abfrage sollte konkrete Vorschläge enthalten, die die personellen Ressourcen berücksichtigen. 

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum